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 Freibergerstute Quyara von Quinto Freiberger Wallach Quinn von Quinto Luna Samira Queshya Quariño Nabucco Hope Camy 

Standort Deutschlnad

Unsere Pferde

2003

Im Jahr 2003 ging ich auf die Suche nach einem Pferd für die Familie. Das Pferd sollte nicht größer als 160 cm, aber auch kein Pony sein. Außerdem sollte es den örtlichen Verein als Therapiepferd unterstützen. Bei diesen Präferenzen stießen wir schnell auf das Freiberger Pferd. Der Verein fand einen Händler bei dem wir meine erste Freiberger-Stute Mandoline kauften. Wir waren blutige Anfänger und darum war der Anfang unglaublich schwierig. Wir überwanden diese Schwierigkeiten und waren ziemlich zufrieden miteinander. Wir ritten viel aus, Mandoline wurde an der Doppellonge gearbeitet und ich lernte jeden Tag dazu. In der Bahn war Mandoline nicht sehr kooperativ, dort trat ihre ganze Sturheit zu Tage. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber einfach glücklich darüber, ein Pferd zu haben mit dem ich ausreiten konnte ohne Angst zu haben. Damit hatte ich mehr als viele andere Reiter, die ich kannte.

Schon bei der Suche nach Mandoline, hatte ich viel im Internet recherchiert und festgestellt, dass es noch nicht sehr viele informative Seiten mit ansprechenden Fotos zum Thema Freiberger gab.

 

2005

Im Jahr 2005 dachten wir über ein zweites Pferd für mich nach. Ein Bekannter von uns wollte seine Stute decken lassen und so reifte die Überzeugung, daß wir diese Gelegenheit nicht an uns vorbeiziehen lassen konnten. Mandoline sollte gedeckt werden. Eines war mir von Anfang an klar: Der zukünftige Vater unseres Fohlens sollte auf jeden Fall Mandolines Rittigkeit verbessern. Ich war alleine mit Geländeritten nicht zufrieden. Bei den Recherchen stellte ich fest, daß im Internet zwar Informationen zu finden sind, diese Informationen reichten aber nicht aus um sich für einen Hengst zu entscheiden. Übers Internet stieß ich auch zum ersten Mal auf das Schweizer Nationalgestüt in Avenches. Dort orderte ich den Hengstkatalog. Während der Lektüre des Hengstkataloges wurde mir klar, daß ich Mandoline in die Schweiz bringen musste. Aus Avenches bekam ich per E-Mail Beratung und auch im Freibergerforum konnte man mir meine Fragen kompetent beantworten. Nach einer Hengst-Besichtigungstour in der Schweiz war klar, daß Mandoline von Quinto gedeckt würde. Ein Quinto-Fohlen hatte mich besonders beeindruckt, Luna.

Während Mandoline schließlich zum Decken in der Schweiz weilte, machte ich mich an die Arbeit und fing an die neuerworbenen Kenntnisse über das Freiberger Pferd auf einer Internetseite zu publizieren. Seitdem habe ich viel über Computer, Freiberger und Pferdezucht gelernt; nicht zuletzt habe ich meine Fotoausrüstung ausgebaut.

In Mandolines Abwesenheit wurde mir bewußt, daß ich mir ein Leben ohne Pferd nicht mehr vorstellen konnte. Unsere Tochter Julia war zu diesem Zeitpunkt 7 Jahre alt und immer mit im Stall. Egal welche Arbeiten zu verrichten waren, Julia war voller Motivation mit dabei. Der Wunsch nach gemeinsamen Ausritten wuchs und so kam im Sommer 2005 Julias erstes Pony zu uns. Barangi war ein temperamentvoller Welsh-Cob-Araber-Mix. Er hielt uns ziemlich auf Trab und hatte ständig neue Ideen die uns zu beschäftigten. Julia liebte ihn trotz seiner Spleens heiß und innig, für mich war aber klar: so ein Pony würde ich nicht noch mal kaufen.

 

2006

Im April 2006 kam Mandolines Fohlen Queshya 10 Tage nach dem errechneten Termin auf die Welt. Sie eroberte uns im Sturm. Wir sind mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden, unsere Erwartungen hat sie noch übertroffen. Mit Queshya sind wir richtige Quinto-Fans geworden.

Im September 2006 besuchte ich die Fohlenschau in Thun (CH) um mir die Quintofohlen dieses Jahrgangs anzusehen. Ich war begeistert und entschloss mich eine Vollschwester von Quyara zu kaufen. Quyara ist die selbst gezogene Quinto-Tochter meiner Freundin Tanja. Tanja habe ich durch Quinto kennengelernt. Seit dem haben wir viele Gemeinsamkeiten entdeckt, so daß wir beide ein 2. Zuhause gefunden haben. Tanja bei uns im Bergischen Land und ich bei ihr in der Schweiz. Einige Wochen später konnten wir Miss abholen. Während eines Urlaubs pflegte unsere Freundin Renate unsere Pferde. Sie und Miss schlossen eine enge Freundschaft und so wechselte Miss in den Besitz von Renate.

Dezember 2006 ergriffen wir die Gelegenheit und pachteten mit Freunden (Renate und Klaus) einen Hof. Damit verlagerte sich unsere Freizeit von Bergisch Gladbach weiter ins Bergische Land. Nach und nach nahm die gesamte Familie an der Gestaltung des Hofes und der Pflege der Pferde teil. Dank unserer netten Verpächter können sich jetzt alle Familienmitglieder auf "unserem Hof" so richtig entfalten. Mein Mann hat inzwischen eine Kutsche angeschafft und sein Faible fürs Kutsche fahren entdeckt.

2007

Als im Frühjahr 2007 ein 3-jähriger Wallach von Quinto vom Züchter Niklaus Kappeler verkauft wurde griffen wir zu. Que d'Espoire vereint so viele gute Eigenschaften in sich, daß wir der Versuchung nicht widerstehen konnten. Im Mai zog er bei uns ein und becirzt seit dem die Stuten unserer kleinen Herde und macht mich auch in der Reitbahn glücklich.

Im Juni 2007 fuhr uns ein jugendlicher Fahranfänger in die Kutsche und lud dabei Mandoline auf sein Autodach. Über diesen Schock sind wir bis heute nicht hinweg gekommen. Mandoline hatte große Angst vor Autos, konnte aber differenzieren ob sie sich in Sicherheit befindet oder in potentieller Gefahr ist. Nach einem halben Jahr entschieden wir Mandoline an jemanden abzugeben, der ihr neues Vertrauen geben kann. Obwohl weder Mandoline noch wir einen Fehler gemacht haben, ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Mandoline und uns seit dem Unfall zerstört. Mit viel Glück fanden wir Melanie, bei der Mandoline seit Anfang Februar 2008 ein neues Zuhause gefunden hat.

2008

Am Karnevalsfreitag, dem 01. Februar 2008 verstarb Julias Pony Barangi.

Im April 2008 konnte ich die inzwischen 3-jährige Quinto-Tochter Luna, die den Beginn meiner Quinto-Begeisterung im Jahr 2005 ausgelöst hatte zu uns holen. Sie ist eine Vollschwester zu Tanjas Stute Quyara. Ihre Nichte Samira (Tochter von Quyara und Eiger) begleitete sie auf der Reise und hat nun Barangis Nachfolge angetreten.

2009

Im April 2009 kamen die beiden Fjordwallache Tristan (2-jährig) und Eragon (1-jährig) zu uns. Die beiden sind Vollbrüder, versprechen groß zu werden und haben beide hervorragende Gänge. Eigentlich suchte ein Bekannter nur ein Nachwuchspferd für sich. Erst konnte er sich zwischen den beiden nicht so recht entscheiden. Schlieslich gab Eragons Ähnlichkeit mit Klaus Wallach Hastur den Ausschlag. Die beiden werden an der Kutsche sicher großartig zusammen aussehen. Wir bekamen ein so gutes Angebot für beide zusammen, daß wir nicht wiederstehen konnten. 

Im Oktober 2009 bekam unsere Herde nochmal Verstärkung. Quariño (2009), jüngster Sproß der Quinto/Camy Dynastie wurde von einer befreundeten Familie gekauft und in unserem Stall eingestellt. Er ist ein richtiger kleiner Lausbub, der sicher einmal ein tolles Familienpferd werden wird.

2010

Im Frühjahr 2010 wurde Tristan von Klaus eingefahren. Julia und Renate arbeiteten ihn unter dem Sattel. Obwohl er sich sehr gut machte, wurden die Unterschiede zwischen den Fjordpferden und unseren Freibergern wieder sehr deutlich. Fjordpferde sind stur! Da wo unsere Freibies auch bei neuen Dingen immer noch zur Zusammenabeit bereit sind und sogar mithelfen, verweigern sich die Fjordpferde, die ich bisher kennengelernt habe eher mal. Uns wurde wieder einmal klar was wir an unseren Freibies haben und so entschlossen wir uns, wenn auch schweren Herzens Tristan an Andreas Prediger zu verkaufen, der ihn schon seit Längerem erwerben wollte.

Julia und Samira verbrachten ihre Sommerferien gemeinsam in der Schweiz. Samira wurde im NPZ gefahren und bekam gemeinsam mit Julia Stunden bei Monika Kellenberg. Nach den Sommerferien entstand ein Kontakt zu Döring in Marl und seit dem bekommen Julia und Samira regelmäßig Input von Petra, die dort Kiss my Cat und seine Kollegen gymnastiziert. In diesem Jahr haben Julia und Samira an ihrer 2. AllNovice Show teilgenommen und kamen im rasseoffenen Trail auf den ersten Platz. Damit hat Samira unsere Hoffnung bestätigt, sie hat das Turnier-Gen von Quyara mitbekommen.

 

2011

Im Jahr 2011 bekam Tanjas Stute Quyara, in der Schweiz ihr 2. Fohlen. Nabucco ist ein bildschönes Hengstfohlen in dunkler Jacke und gleicht seiner Mutter Quyara damit sehr. Im Umgang ist er total unkompliziert und ebenso menschenbezogen wie alle unsere Pferde. Obwohl wir seit geraumer Zeit versuchen Tanja davon zu überzeugen mit Sack, Pack und Pferden zu uns nach Deutschland zu ziehen, bleibt das Domizil dieses Teils unserer Familie doch die Schweiz.

Quinn und Luna entwickeln sich enbenfalls prächtig, die Entwicklung ginge sicher noch schneller voran, wenn wir Menschen genauso schnell lernen würden.

 

2012

In diesem Jahr passierte dann etwas, mitdem wir überhaupt nicht gerechnet hatten: per Zufall hörten wir von einem Hof der verkauft werden sollte. Tatsächlich konnten wir den Hof erwerben und werden in diesen Sommerferien ins Oberbergische umziehen. Damit wird der Traum von Pferden am eigenen Haus tatsächlich war werden. Unsere bisherigen Verpächter werden wir sehr vermissen, im Niederhof fühlten wir uns immer wie zuhause. Dank Peter und Waltraut sind unsere Kinder dort auf den Weiden, am Bach und im Wald mit einem Gefühl der Freiheit aufgewachsen. Tausend Dank auch dafür!

Die Homepage wächst ständig, vor allem nach unseren regelmäßigen Besuchen bei unserer Freundin Tanja Kernen in der Schweiz. Seit 2007 arbeitet Tanja auch an dieser Seite mit, schreibt selber Artikel, regt zu interessante Interviews an, die wir meistens gemeinsam umsetzten. Seit Herbst 2009 verstärken Jan Torres als Webmaster unser Team. Wir hoffen, dass sie eine gute Zeit auf unserer Homepage verbringen und interessante Informationen finden.

Das mandoline-fm Team

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